Transferdialog Wissenschaft – Praxis

Bildungslandschaften in Campus-Form aus schulischer Perspektive

Art:

Ort:
Online-
Veranstaltung
via Microsoft Teams
Datum: 
Dienstag, 15. November 2022 - 9:00 bis 10:30
Anmeldung:
Campusprojekte gelten häufig als Vorzeigeprojekte gebauter sozialräumlicher Bildungslandschaften. Mit ihnen sind viele Hoffnungen verbunden: Ausgehend von formalen Bildungssettings, in der Regel eine Schule, sollen sie auf verdichtetem Raum kurze Wege zwischen formalen und non-formalen Bildungsangeboten schaffen. Hierdurch sollen Übergänge im Laufe der Bildungskette und im Tagesverlauf erleichtert werden. Der Campus verspricht aber auch kurze Kommunikationswege, um Kooperationen zwischen den Einrichtungen zu ermöglichen und zu vereinfachen. Neue, offene Bildungsbauten und grüne Wegverbindungen sollen dabei Hand in Hand mit neuen pädagogischen Konzepten gehen. Darüber hinaus sollen Campusprojekte benachteiligte Quartiere aufwerten und zu mehr Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit beitragen. Eine zentrale Frage dabei ist, wie die hohen normativen Ansprüche und Ideen in die Praxis vor Ort umgesetzt werden können.
 

Transferdialog zwischen Wissenschaft und Praxis

Im Großstadtfunk wird Prof. Dr. Thomas Coelen Einblicke in die praxisnahe Forschung geben. Anschließend möchten wir einen Austausch zwischen Wissenschaft und kommunaler Praxis eröffnen. Von besonderem Interesse ist dabei zum einen, wie die kommunale Praxis und das kommunale Bildungsmanagement von diesen Erkenntnissen profitieren können. Zum anderen ist für das Forschungsteam die kommunale Perspektive und Ihre Fragen zu dieser Thematik von besonderem Interesse.
 

Campus als Leitbild – Ein Forschungsprojekt

Im Forschungsprojekt „Der Campus als Leitbild und Praxis in Lokalen Bildungslandschaften“ (2019 bis 2021) haben Expert:innen aus unterschiedlichen Fachbereichen zusammengearbeitet und ihre verschiedenen Perspektiven eingebracht. So haben Prof. Dr. Angela Million und Sarah Klepp vom Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin, sowie Prof. Dr. Thomas Coelen und Christine Zinke vom Siegener Zentrum für Sozialwissenschaftliche Erziehungs- und Bildungsforschung folgende Fragen untersucht: Wie kommen die verschiedenen Einrichtungen eines Bildungscampus zu einem gemeinsamen inhaltlichen und baulich-gestalterischen Konzept? Und wie setzen sie dieses um? Dabei waren drei Perspektiven Bestandteil der Forschung: Die Kinder und Jugendlichen als Nutzer:innen des Campus, eine prozessuale Analyse der Campusentwicklung aus Sicht der Akteur:innen sowie kollektive Aktivitäten der Akteur:innen, beispielsweise Campusgremien.
 
Weitere Informationen:
 

Zielgruppe  

Der Großstadtfunk richtet sich vor allem an Fach- und Führungskräfte mit Koordinierungsaufgaben auf strategischer und operativer Ebene der Kommunalverwaltung, z.B. Bildungsbüros, Campusmanagements, Campusverwaltung sowie Planerinnen und Planer auf der kommunalen Ebene der Bildungs-, Schulentwicklungs-, Kinder- und Jugendhilfe- und Stadtentwicklungsplanung, Schulaufsicht sowie deren Leitungen. Weitere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren mit fachlichem Interesse.
 

Der Großstadtfunk der Transferagentur für Großstädte 

Der Großstadtfunk der Transferagentur für Großstädte ist ein bundesweites Netzwerk von Kommunen, die ein datenbasiertes kommunales Bildungsmanagement aufbauen und weiterentwickeln. Es bietet Ihnen ein Forum, um Einblicke in gute Praxis vor Ort zu erhalten, Zukunftsthemen für das datenbasierte kommunale Bildungsmanagement zu diskutieren und im kollegialen Austausch erste Handlungsoptionen zu entwickeln. Ein Einstieg in den Großstadtfunk ist jederzeit möglich. 
 

Anmeldung  

Unter folgendem Link können Sie sich zum digitalen Großstadtfunk anmelden: Zur Anmeldung. Den entsprechenden Link zur Einwahl erhalten Sie ca. eine Woche vor Veranstaltungsbeginn.  
 

Digitales Veranstaltungsformat 

Für die Durchführung des Großstadtfunk verwenden wir das Programm Microsoft Teams. Das Programm müssen Sie nicht auf Ihrem Computer installieren, Sie können es über Ihren Webbrowser öffnen – wir empfehlen die Nutzung von Microsoft Edge oder Chrome.  
 
Ansprechperson
Anmeldung: