
Über die Relevanz eines kommunalen Bildungsmanagements waren sich Bettina Schwertfeger und Klaus Hebborn in der Eingangsdiskussion einig: „Das Programm der Transferinitiative kann eine Gesamtschau über kommunales Bildungsmanagement liefern.“
Die Neue Migration verändert zwar die aktuelle Lage innerhalb der Kommunen, doch diese Veränderung wurde von beiden Diskutanten als Chance und weniger als Bewährungsprobe bewertet. Dieser Meinung ist dementprechend Bettina Schwertfeger: „Wenn 60 Millionen Menschen auf der Flucht sind, ist das keine Übung mehr – es ist der Ernstfall. Wir stehen aber nicht vor einer wirklichen Bewährungsprobe.“ Und auch Klaus Hebborn sieht es so: „Auf die Frage, ob es in den Kommunen brennt, kann ich nur antworten: Ich hoffe und gehe davon aus, dass es nirgendwo brennt.“ Zu weit seien die Kommunen bereits, zu ausgebaut die Strukturen im Bildungsmanagement. „Wir haben in den letzten fünf Jahren etwas in Gang gebracht, da können wir gar nicht mehr zurück“, macht Schwertfeger deutlich. Die neuste Entwicklung der Neuen Migration bearbeiten zu können, da leiste der Bund schließlich bereits jahrelang einiges an Arbeit: „Und das trotz oder vielleicht gerade aufgrund des Kooperationsverbotes“, betont Hebborn. Das richtige Werkzeug im Umgang mit Neugewanderten und deren Eingliederung auf allen Gebieten, vor allem im Bereich Bildung, sei das Bildungsmanagement in jedem Fall. „Die Instrumente des Bildungsmanagements und die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ressorts sind heutzutage State of the Art.“
Teil 1 und Teil 2 des Gesprächs:
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Neue Migration als Bewährungsprobe für das kommunale Bildungsmanagement? 1/2
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Neue Migration als Bewährungsprobe für das kommunale Bildungsmanagement? 2/2
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