Zukunft vor Ort gemeinsam gestalten - Strategien lokaler und sozialräumlicher Steuerung im DKBM

Art:

Ort:
Deutsches Fussballmuseum
Platz der Deutschen Einheit 1
44137 Dortmund
Datum:
Dienstag, 3. September 2019 (Ganztägig)
Kontakt:
Kommunales Bildungsmanagement ist dann besonders wirksam, wenn es bedarfsgerecht ausgerichtet und gesteuert wird. Hierfür braucht es eine klare Vorstellung, Priorisierung und Abstimmung der vorhandenen Bedarfe und Strukturen vor Ort. Gerade in Großstädten unterscheiden sich die Rahmenbedingungen und Ausgangslagen im Bereich Bildung in den einzelnen Stadtteilen teilweise stark voneinander. Eine lokale bzw. sozialraumorientierte Perspektive ist für ein wirksames Bildungsmanagement somit unverzichtbar.
 
Um die konkreten Bedarfe vor Ort zu erfassen und eine ganzheitliche Strategie zu etablieren, ist eine sozialräumliche Steuerung besonders wichtig. Hierfür kommen verschiedene Ansätze in Frage, wie sozialräumliches Monitoring, ressort- und ebenenübergreifende Netzwerke oder Bildungskonferenzen. Diese Ansätze können geeignet sein, um gemeinsame Ziele und Strategien vor Ort zu entwickeln sowie die Steuerung von lokalem und kommunalem Bildungsmanagement besser auf die Bedarfe vor Ort abzustimmen.
 
In diesem Entwicklungsworkshop (EWS) wird der Fokus auf sozialräumliche Steuerungselemente gelegt. Dabei geht es sowohl um die Formulierungen von Empfehlungen durch lokale Bildungsakteure, die in kommunale Gremien einfließen, als auch um eine klare Kommunikationsstrategie der Verwaltung, die sich an die lokalen Bildungsakteure richtet. 
 
Entscheidend für die Wirkung von sozialräumlichen Steuerungsstrategien und -instrumenten sind die gemeinsame Abstimmung zu Funktionen und Zielen zwischen Verwaltung und den teilnehmenden Bildungsakteuren im Vorfeld sowie die Einbettung in nachhaltige kommunale Strukturen und Strategien vor Ort. 
Inhaltlich können unterschiedliche Fragen im Fokus stehen, wie zum Beispiel: 
  • Wie kann es gelingen, lokale und sozialräumliche Steuerungsinstrumente in eine kommunale Steuerungsstrategie einzubetten? 
  • Welche Kommunikationsstrategien zwischen Kommunalverwaltung und den lokalen Akteuren sind hierfür besonders wichtig? 
  • Wie kann sichergestellt werden, dass die Ergebnisse und Empfehlungen der sozialräumlichen Instrumente in die kommunale Steuerung einfließen? 
In diesem bedarfsorientierten Entwicklungsworkshop bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich mit Instrumenten und Strategien der lokalen und sozialräumlichen Steuerung vertieft auseinanderzusetzen sowie auf Ihre eigenen Strukturen und Arbeitsprozesse zu übertragen. Nach einem fachlichen Impuls können Sie sich in einer anschließenden Entwicklungsphase mit anderen Kommunen über Ihre eigenen Anliegen kollegial beraten und weitere Handlungsschritte entwickeln. 
 
Der Entwicklungsworkshop findet mit zwei bis drei Kommunen und maximal 15 Teilnehmenden statt.
Als Referent und Fachexperte begleitet Dr. Hans-Peter de Lorent die Anliegen der teilnehmenden Kommunen. In seiner Funktion als Abteilungsleiter a.D. der Steuerung und Koordination regionaler Bildungsentwicklung in der Stadt Hamburg, verfügt er über langjährige Erfahrungen im Aufbau und der strategischen Ausrichtung der regionalen Bildungskonferenzen in Hamburg. 
 
Die Teilnahme am Entwicklungsworkshop setzt eine Zielvereinbarung mit der Transferagentur für Großstädte voraus und ist kostenfrei. Wir empfehlen, in Teams von mindestens zwei (max. fünf) Personen teilzunehmen. Nach Ihrer Anmeldung findet eine individuelle Vorabsprache statt, sodass wir vor Ort bestmöglich auf Ihre Anliegen eingehen und passgenaue Lösungen miteinander finden können. 
Ansprechperson
Angebote der Transferagentur für Großstädte

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