Bildungsmonitoring weiterentwickeln: Funktionen und Produkte im kommunalen Bildungsmanagement

Bedarfsorienter Entwicklungsworkshop

Art:

Ort:
Gleisdreieck e.V., Raum Wintergarten
Borriesstraße 28
30519 Hannover
Datum:
Montag, 10. Dezember 2018 - 10:15 bis 16:15
Kontakt:

Ein zentrales Kernelement des datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements ist das Bildungsmonitoring. Es soll gewährleisten, dass bildungsbezogene Daten innerhalb der Kommunalverwaltung systematisch und regelmäßig erfasst und für die Steuerung und Koordination von Bildungsaktivitäten genutzt werden können. Soweit zur Theorie – doch wie sieht es konkret in der Praxis aus? Was sind steuerungsrelevante Daten? Geht es darum, aus einer neutralen Position heraus das Bildungssystem zu beobachten oder gleichsam Handlungsfelder und -empfehlungen abzuleiten? Wer hat bei der Interpretation der Ergebnisse die Deutungshoheit? Und an welcher Stelle werden sie für wen relevant?

So unterschiedlich die Antworten ausfallen, so vielfältig können die Funktionen des kommunalen Bildungsmonitorings sein, die von der Dienstleistung bis zum Agendasetting reichen. Und auch die daraus resultierenden Produktformen: von einem umfassenden Bildungsbericht bis hin zu spezifischen Analysen und Positionspapieren, von digitalen über analoge, von öffentlichkeitswirksamen bis hin zu internen Dokumenten.

Darüber hinaus können sich die möglichen Funktionen und Anforderungen auch verändern und ausdifferenzieren – insbesondere dann, wenn sich bereits grundlegende datenbasierte Strukturen und Prozesse etabliert haben und von verschiedenen Akteuren wahrgenommen werden.

Im Entwicklungsworkshop wollen wir uns diesem Themenkomplex annehmen, eine Systematisierung möglicher Funktionen und Produkte vornehmen, sich abzeichnende Trends diskutieren und im kollegialen Austausch kommunenspezifische Strategien für die Weiterentwicklung des Bildungsmonitorings erarbeiten. Dabei stehen die Erfahrungen, aktuellen Entwicklungsfelder und konkreten Vorhaben der teilnehmenden Kommunen im Vordergrund. Ausgehend von den kommunenspezifischen Anliegen erhalten die Teilnehmenden Impulse aus anderen Großstädten sowie Methoden zur Analyse der eigenen Ausgangslage und zur Entwicklung spezifischer Strategien.

Die Teilnahme am Entwicklungsworkshop setzt eine Zielvereinbarung mit der Transferagentur für Großstädte voraus und ist kostenfrei. Wir empfehlen, in Teams von mindestens zwei Personen teilzunehmen, um die kommunalen Anliegen gemeinsam zu reflektieren, weiterzuentwickeln und die Erkenntnisse vor Ort einfließen zu lassen. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich gern.

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