Fokus: Raum in der Pandemie

Kommune handelt für mehr Bildungsgerechtigkeit
Blick von einem hohen Haus durch ein Fenster in Straßenschluchten

In den Metropolen Deutschlands ist es zu eng! Es ist kaum möglich die empfohlenen Meter Abstand zur Nebenfrau oder dem Nebenmann zu halten, wenn man in der Stadt ist. Schulen, Kitas, Jugendfreizeiteinrichtungen und (Stadtteil-)Bibliotheken, Freiflächen, Spiel- und Sportplätze sind immer noch nur teilweise geöffnet. Doch solche Bildungs- und Begegnungsräume übernehmen in Quartieren mit einem hohen Anteil abgehängter Familien wichtige Funktionen, weil sie die Sozial-, Denk- und Bewusstseinsentwicklungen von Kindern und Jugendlichen fördern.

In Corona-Zeiten bleiben ihnen diese Räume verwehrt, was zu weiteren Bildungsungleichheiten führen kann. Ohne Schule, Betreuung und Verabredungen mit Freunden, mussten und müssen Kinder und Jugendliche einen Großteil ihrer Zeit zu Hause verbringen. Aus Sicht des datenbasierten kommunalen Bildungsmanagement (DKBM) ändert sich im Sozialraum somit einiges.

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Verwaltung, aber auch Schule sind momentan flexibler und das schweißt zusammen, denn es muss jetzt einfach gehen.

Stefan Rauhaus, Leiter des Fachbereichs Schule der Landeshauptstadt Hannover
Stühle um Tische herum

Interview

Stefan Rauhaus, Leiter des Fachbereichs Schule der Landeshauptstadt Hannover, berichtet über die Herausforderungen, denen die Stadt Hannover wie so viele Kommune derzeit in puncto Raumnutzung an Schulen begegnet. Zum Interview...

Tipps zum Weiterlesen und -informieren

Die Herausforderungen und Anforderungen an den Raum haben sich nicht grundlegend geändert, sie sind in dieser Krise jedoch sichtbarer geworden. Mögliche Szenarien, um die Qualität des Raums zu sichern, werden im Themendossier „Kein Raum für Qualität? Neue Lernorte als Gestaltungsaufgabe des kommunalen Bildungsmanagements“ der Transferagentur für Großstädte skizziert.

In ihrem Magazin TANORAMA geht die Transferagentur Nord-Ost der Frage nach, was kommunale Resilienz bedeutet und warum sie eine zentrale Kompetenz ist, wenn sich Kommunen für die Zukunft wappnen wollen.

Die Gestaltung der (Bildungs-)Räume in unseren Großstädten steht auch im Fokus unseres nächsten Großstadtnetzwerkes „Stadträume für Bildung gestalten – Integrierte Quartiersentwicklung und Lernorte für eine erfolgreiche Bildungsbiografie“. Die Dokumentation des ersten Teils dieser Reihe finden Sie hier.