Armutsprävention im Spiegel kommunaler Bildungslandschaften

Themendossier November 2020
Seile, die mit einer Metallklammer verbunden sind

Das im November entstandene Dossier „Armutsprävention im Spiegel kommunaler Bildungslandschaften“ beschäftigt sich mit der strukturellen Kinderarmut in einem Land wie Deutschland, dem es eigentlich sehr gut geht. Um dem – vor allem in angebotsreichen Großstädten – entgegen zu wirken, setzen die meisten Bildungsakteure auf präventive Maßnahmen. In diesem Themendossier wirft die Transferagentur für Großstädte einen Blick darauf, welche kommunalen Bereiche sich verantwortlich sehen für eine funktionierende Armutsprävention. Und wir schauen darauf, welche Steuerungsmöglichkeiten es für ein so umfassendes Querschnittsthema überhaupt gibt.

In unserem wohlhabenden Land lebt etwa jedes fünfte Kind in finanziell armen Verhältnissen. Das sind ca. 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.Das ist kein neuer Befund: Seit vielen Jahren liegt die Kinder- und Jugendarmut trotz einer langen guten wirtschaftlichen Entwicklung auf einem hohen Niveau und bleibt ein strukturelles Problem. Blickt man auf Großstädte, bietet sich meist eine Fülle von Angeboten und Maßnahmen für (benachteiligte) Kinder, Jugendliche und Eltern. Das Ziel dieser Angebote ist, der Armut und Bildungsbenachteiligung der Betroffenen entgegenzuwirken und vorzubeugen. Sie werden häufig aus unterschiedlichen kommunalen Ressorts verantwortet, von unterschiedlichen Trägern umgesetzt und sind mit unterschiedlichen Finanzierungen ausgestattet.

Das Themendossier „Armutsprävention im Spiegel kommunaler Bildungslandschaften“ können Sie hier als PDF-Version herunterladen. Ein kostenloses Printexemplar des Themendossiers können Sie hier bestellen.